Biografie

Iris Kupke studierte Gesang an der Folkwang-Hochschule Essen bei Frau Prof. Csilla Zentai und der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf bei Frau Prof. Ingeborg Reichelt.

Von 1998–2003 war sie als Sopranistin am Bremer Theater engagiert.
Von 2003–2014 war sie festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo sie unter anderem als Pamina in „Die Zauberflöte“, Alice in „Falstaff“ und als Rosalinde in „Die Fledermaus“ zu hören war.
In Wagners Ring unter der Leitung von Dan Ettinger und Regie von Achim Freyer sang sie Freia, Ortlinde und 3. Norn.
Seit der Spielzeit 2014/15 ist Iris Kupke freiberuflich tätig.

Gastengagements führten sie an die Opernhäuser in Basel, Braunschweig, Bonn, Detmold, Düsseldorf, Heidelberg, Karlsruhe, Koblenz, Nürnberg, Weimar, Wiesbaden, Würzburg, Dortmund, München (Gärtnerplatz und Bayerische Staatsoper), Stuttgart und an die Komische Oper Berlin.

2006 trat sie zusammen mit dem Orchester des Nationaltheaters unter Adam Fischer bei den Salzburger Festspielen auf. Dort sang sie die Partie der Venere in Mozarts „Ascanio in Alba“.
Unter dem Dirigat von Semyon Bychkov sang sie in der Royal Albert Hall bei den Proms 2014 die fünfte Magd in Elektra von Richard Strauß.
Mit der gleichen Partie gastierte sie 2015 mit der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Sebastian Weigle beim Enescu Festival in Bukarest.
Bei einem China-Gastspiel im Herbst 2015 mit der Komischen Oper Berlin sang sie die Partie der Ersten Dame in der Zauberflöte unter dem Dirigat von Hendrik Vestmann.

In der Spielzeit 2017/18 übernimmt sie die Partie der Malwina in Marschner’s „Der Vampyr“ am Stadttheater in Koblenz und am Nationaltheater Mannheim die Partie der Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“.

Iris Kupke ist ebenso eine gefragte Konzertsängerin. So wirkte sie in vielen Konzerten am Bremer Dom unter der Leitung von Wolfgang Helbich mit, sang unter Adam Fischer den Sopranpart in Haydn’s Schöpfung und unter dem Dirigat von Friedemann Layer in Mendelssohns’ Lobgesang.

Ein Liederabend mit Werken von Strauss, Pfitzner, Wolf und Berg wurde von Radio Bremen im Sendesaal live mitgeschnitten und im Radio gesendet.